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Sibirien                  

Transsib
Haben Sie mal erlebt, dass Sie jeden Tag im Laufe einer Woche, aus einer Zeitzone in eine andere übergehend, die Uhrzeiger umstellen mussten? Haben Sie mal erlebt, dass ihre Erfahrungen in so kurzer Zeit durch mehrere Tausend Kilometer mit neuen Treffen und Entdeckungen bereichert wurden? Damit Sie die Gelegenheit haben, diese Frage bejahend zu beantworten, empfehlen wir Ihnen eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn - der längsten Bahnstrecke der Welt. Ihre Ausdehnung beträgt von Moskau bis Wladiwostok mehr als 10 000 km. Die Eisenbahn wurde 1892 - 1900 gebaut und verband Sibirien und Fernen Osten mit dem europäischem Teil des Landes.

Die Bahnstrecke überquert Meridiane und strömt von Moskau zum Stillen Ozean.
Auf dieser Strecke erwartet Sie eine Fülle von neuen Eindrücken. Die russische Natur entfaltet hier vor Ihnen ihre aussergewöhnliche Schönheit und wohl alle ihre Sehenswürdigkeiten. Der Zug fährt zuerst an Feldern und Wäldern des Europäischen Teils des Russlands vorbei, um sich anschliessend durch Schluchten und Täler des uralten Uralgebirges zu schlängeln, wobei die Grenze zwischen Europa und Asien überquert wird.

Die weitere Route verläuft dann durch die Westsibirische Niederung. Die Eisenbahnlinie windet sich zu Füssen bewaldeter Berge und an imposanten Gebirgsrücken des Baikalgebirges entlang, beschreibt einen Bogen um den herrlichen und einzigartigen Baikalsee und passiert in Felsen gehauene Tunnel. Der Zug überquert die Wolga, den Irtysch, den Ob, den Jenissei und den Amur, die grössten Ströme Russlands. Mit eigenen Augen werden Sie weitere Tiefebenen, märchenhaft schöne Gebirge, rätselhafte Steppen, die romantische, sagenumwobene Taiga und den einmaligen Baikalsee sehen.
Transsib Hinter den Fenstern werden Dutzende Industrie-, Kultur- und wissenschaftliche Zentren des Landes, unzählige Siedlungen landwirtschaftliche Komplexe und alte wie auch junge, erst kürzlich auf der Landkarte erschienene Städte zurückbleiben.
Während der Reise lernen Sie Moskau, die Hauptstadt Russlands, kennen, Nowosibirsk, das grösste wissenschaftliche, industrielle und kulturelle Zentrum Westsibiriens, Irkutsk, die Metropole Ostsibiriens, von wo aus Sie einen Ausflug zum Baikalsee unternehmen, sowie Wladiwostok, das wichtigste administrative Zentrum im Fernen Osten.
Von Wladiwostok und Nachodka aus können Sie sich weiter zum Hafen Nachodka und vor dort aus nach Japan, den Philippinen, nach Indonesien, Australien und anderen Ländern des Pazifik begeben bzw. mit dem Flugzeug nach Moskau zurückkehren. Die Flugdauer beträgt ca. 9 St. Wladiwostok kann übrigens der Beginn einer Reise auf der Transsibirischen Magistrale nach Moskau werden.

Im Zug finden Sie alle Bedingungen für eine angenehme und komfortable Reise vor. Die Waggons mit Abteilen für zwei, drei und vier Fahrgästen werden Ihnen unterwegs ein gemütliches Zuhause sein.

Es ist auch möglich mit Transsib nach Peking via Nauschki oder Sabaikalsk zu gelangen.

Klima Sibiriens  

Wer noch nicht in Sibirien war, fürchtet sich sicherlich vor der sibirischen Kälte. Diese Befürchtungen sind jedoch unbegründet. Dank der trockenen Luft und dem vorwiegend sonnigen Wetter ist die sibirische Kälte leicht zu ertragen. Im Januar, dem kältesten Monat, beträgt die Durchschnittstemperatur in Novosibirsk -19°C bis -20°C, in Irkutsk -21°C und in der fernöstlichen Stadt Chabarovsk -26°C. Der Frühling beginnt in Sibirien im März, ab Mitte April treffen bereits die Zugvögel ein, die Eisdecke auf den Strömen birst Ende April. Im Mai legen die Bäume ihr grünes Kleid an.Der Sommer beginnt Mitte Mai und ist in der Regel warm: am Tage steigt die Lufttemperatur bis auf 30°C und sogar höher. Der sibirische Herbst kommt im September. Im Oktober setzen Fröste ein, der Winter kündigt sich an.

Städte auf der Reiseroute:
Moskau, Kazan, Perm, Ekaterinbourg, Omsk, Irkutsk, Ekaterinburg, Ulan-Ude, Chabarovsk, Nowosibirsk, Nachodka, Wladiwostok.

Moskau

die Hauptstadt Russlands, liegt im Zentrum des europäischen Teil Russlands an den Ufern des Moskwa Flusses. Fläche: 878,7 km. Bevölkerung: ca. 12 Millionen. Der Besuch der Metropole gibt Ihnen den Einblick in das Schaffen der Völker Russlands und in ihre spannende Geschichte.

 Exkursionen:

Stadtrundfahrt, Rundfahrt "Architektur von Moskau",  
Rundfahrt "Moskau am Abend",
Exkursion in die "Roten Gemächer" (Krasnyje Palaty),
Moskauer U - Bahn, Kreml, mit Führung durch die Kathedralen bzw. mit zusätzlicher Besichtigung der Rüstungskammer,
Rubljow - Museum, Sammlung der altrussischen Kunst,
Museum "Jungfrauenkloster", Tretjakow - Galerie, die grösste Schatzkammer der russischen Malerei, Plastik und Graphik,
Puschkin - Museum für Bildende Künste.

Kazan

ist das grösste historische, industrielle, kulturelle und wissenschaftliche Zentrum der mittleren Wolga, die Hauptstadt von Tatarstan. Die Stadt liegt am Linken Ufer des Flusses.

In Kazan gibt es mehrere Meisterwerke der Architektur, islamische Moscheen und Minarette, wunderschöne orthodoxe Kirchen und Kathedralen, Denkmäler tatarischer, russischer und Weltkultur. Hier ist der berühmte "Fallende Turm", benannt nach der Zarin Sjujumbike, zu besichtigen.

Kazan ist die Heimatstadt vieler berühmter Persönlichkeiten Russlands. Hier schuf Dichter G. R. Dershawin, sein grosser Schüler A. S. Puschkin schrieb hier ein Kapitel des Buches über den Pugatschow Aufstand. Hier ertönte der Bass des berühmten Kazaners Fjodor Schaljapin. Über die Strassen der alten Stadt spazierten Graf L. Tolstoj, Maxim Gorki. Hier lebten die tatarischen Schriftsteller Gabdulla Tukai, Musa Dshalil. Hier studierte V. I. Lenin.

In Kazan leben über eine Million Einwohner. Das Klima ist gemässigt kontinental; Durchschnittstemperaturen im Januar -13°C, im Juni +20°C, ca. 272 Sonnentage im Jahr.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt, Führung "Das Alte Kazan", Besichtigung der Kazaner Staatlichen Universität, Museum für Bildende Künste.Die Sammlung zählt ca. 20 Tausend Werke der Malerei, Graphik, Plastik, der angewandten Kunst. Ausflug nach Elabuga (225 km).Während des Ausfluges kann man die malerische Natur, den Fluss Kama kennenlernen. Elabuga ist eine alte Kaufmannsstadt. Ausflug "Russischer Wald" (Wolga - Kama - Naturschutzgebiet), 30 km von Kazan, in ein wunderschönes Waldgebiet mit Fichten, Tannen, Eichen, Linden und Birken. Es gibt einen dendrologischen Garten, ein Museum des Schutzreservates. Ausflug zum Naturschutzgebiet "Marij Tschodra" ( Mai bis September).

Perm

Die Hauptstadt des Westurals erstreckt sich an beiden Ufern des Kama - Flusses, der den Ural mit der Wolga Region verbindet. Die Stadt liegt an der Grenze von Europa.

Perm ist viel jünger als andere Ural - Städte, es entstand im 18. Jh., als staatliche Betriebe im Uralgebirge errichtet wurden. 1781 wurde die Siedlung auf Erlass von Katharina II. zur Stadt erklärt. Der Name der Stadt leitet sich vom komi - permischen Wort "parma" - "die waldbedeckten Hügel" ab.

Bekannt ist die Gemäldegalerie mit ihre reichen Sammlung hölzerner Plastiken aus dem 17. - 18. Jh.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt, Staatliche Gemeldegalerie, Architektonisch - Ethnographisches Freilichtmuseum in Chochlowka (45 km), Denkmäler der Holzarchitektur Ende 16. - Anfang 20. Jh., Wanderung in der Kungurer Eishöhle (95 km) - das Reich der ewigen Kälte und der eisigen Ewigkeit. Ein Höhlensystem, das versteinerte Pflanzen, Stalaktiten und Stalagmiten vereinigt. Bootsfahrt auf dem unterirdischen See. In der Höhle gibt es eine Bar. Die Route ist 1,5 km lang. Anmerkung: Sommertemperaturen bis -5°C, Wintertemperaturen bis -30°C; wir empfehlen warme Kleidung. Schiffahrt auf der Kama und der Tschussowaja mit Picknick.

Ekaterinbourg

Die Stadt liegt im mittleren Ural, welcher als Land der Halbedelsteine gilt, an den Ufern des Isset - Flusses.

Jekaterinburg wurde 1723 von dem Staatsmann, Historiker und Geografen Wassili Tatistschew gegründet und nach der Zarin Katharina der Grossen benannt (bis 1992 hiess die Stadt zwischenzeitlich "Swerdlowsk").

Die Stadt war Verbannungs- und Hinrichtungsort des letzten russischen Zaren Nikolai II. und seiner Familie. Heute liegt hier ein Zentrum der Schwerindustrie. Ausgezeichnete Steinmetzen brachten der Stadt ihren Ruf. Vasen, Leuchter, Schatullen aus Malachit, Jaspis und anderen Halbedelsteinen von hier schmücken Paläste und Museen unseres und anderer Länder.

Jekaterinburg ist reich an Sehenswürdigkeiten: Architekturdenkmäler des Klassizismus aus dem 18. - l9. Jh., das geologische Museum mit einer einmaligen Sammlung Mineralien, das Museum der Bildenden Künste mit dem berühmten Kaslin - Pavillon "Russland" - Meisterstück der künstlerischen Eisengießerei das 19.Jh., das Museum der Schriftsteller Mamin-Sibirjak und Pawel Bashow, Theater der musikalischen Komödie, Opernhaus und Balettheater, Kindertheater, Puppentheater, Philharmonie, Konservatorium.

Die Stadt ist mit malerischen Fichtenwäldern und den sogenannten Steinzelten, d. h. grossen Granitblöcken von verschiedenen Formen umgeben.

 Exkursionen und Ausflüge

Museum für Bildende Künste mit einer reichen Sammlung der russischen und ausländischen Malerei, einer grossen Sammlung Plastiken, Museum für Geschichte und Architektur, Museum für Geologie, Ausflug zum Obelisk "Grenze Europa - Asien" (40 km entfernt), Thematische Führung "Die letzten Tage der Zarenfamilie im Uralgebirge" mit Besuch des Heimatmuseums sowie Besuch des "Urwaldes der vier Brüder" - angeblicher Begräbnisort der Mitglieder der Zarenfamilie.

Omsk

ist als eine der grössten Städte Russlands und das administrative Zentrum Westsibiriens trotz allem eine malerische, reizvolle und gemütliche Stadt, die sich über 40 km den Irtysch - Ufern entlang erstreckt.

Omsk wurde 1716 als eine Festung von dem Trupp des Oberstleutnants J. D. Buchholz gegründet. Die verkehrsgünstige Lage der Festung förderte ihre rasche Entwicklung und die Erschliessung von Wäldern und Steppen am Fluss Irtysch.

Ende des 19. Jh. gab der Bau der Transsibirischen Eisenbahn, die Omsk mit dem europäischen Teil Russlands verband, der Stadt einen neuen Impuls.

Sehenswürdigkeiten: die alte Festung, das Schauspielhaus, die ehemalige Handelsbörse und der ehemalige Sitz des Generalgouverneurs. Nicht weit von Omsk befinden sich die alte Stadt Tara, die Arbeitersiedlung Bolscheretschje, die Erholungszone Tschernolutschinsko - Krasnojarskaja im Tannenwald am Irtysch - Ufer, das Erholungsheim "Jamskoj Dwor", wo die bekannte Reitroute der Touristen beginnt, sowie eine Fischfang- und Jagdzone am Ufer der Krutinski - Seen.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt, Heimatkundemuseum, Museum für Bildende Künste, Dostojewski - Museum, Ausflug nach Tara - eine uralte Stadt Sibiriens aus dem 16 Jh. (302 km.)

Novosibirsk

Die Geschichte von Nowosibirsk begann 1893, als beim Bau der Eisenbahn die Siedlung Nowonikolajewsk am rechten Ufer des Ob entstand.

Nowosibirsk wurde in den Jahren der Sowjetmacht zur grössten Stadt Sibiriens. Sie ist erst 105 Jahre alt, und schon nähert sich die Zahl ihrer Einwohner der 1,5 Millionengrenze. Flächenmässig lässt es nur Moskau und St. Petersburg den Vorrang.

Hier gibt es keine Denkmäler der altrussischen Baukunst, aber die stürmische Entwicklung der Stadt prägte ihre Gebäude. Daraus ergibt sich die Vielfältigkeit der Architektur. Die Stadtrundfahrt durch Nowosibirsk ist eine Erzählung über die Verwandlung einer stillen Provinzstadt ins Zentrum der Kultur und Wissenschaft.
Nowosibirsk Eine besondere Eigentümlichkeit verleiht der Stadt der Krasny Prospekt (10 km lang).

Die hiesige wissenschaftlich - technische Bibliothek gehört mit ihren 5 Millionen Bänden zu den grössten Bibliotheken Russlands.
Nowosibirsk ist ein bedeutendes Industriezentrum. Es findet sich kaum eine Branche der Volkswirtschaft, die hier nicht vertreten wäre. Die Werke von Nowosibirsk kann man mit Recht als Giganten bezeichnen.

Nowosibirsk ist durch die Akademikersiedlung Akademgorodok der Sibirienabteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften weltberühmt geworden. Sie liegt in einem Kiefernwald am Ufer des angestauten Ob - Sees, der einen herrlichen gelben Sandstrand hat. Akademgorodok ist das Zentrum der sibirischen Wissenschaft mit dem Präsidium der Sibirienabteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften, zahlreichen Forschungsinstituten, einem EDV - Zentrum der Universität, einem Botanischen Garten, dem Haus der Wissenschaftler, Wohnhäusern und anderen Einrichtungen.

Interessant sind die Museen der Stadt. Im Heimatkundemuseum kann man einen Überblick über die sibirische Flora und Fauna erhalten. Im Museum für Geologie und Geophysik machen Sie sich mit den Bodenschätzen Sibiriens und des Fernen Ostens - Eisen- und Buntmetallen, Schmuck- und Edelsteinen bekannt. Die Gemäldegalerie enthält eine reiche Sammlung alter sibirischer Ikonen, Werke russischer Maler und eine grosse Kollektion von Gemälden Nikolai Roerichs.

Im Zentrum von Nowosibirsk liegt das Akademische Opern- und Balletttheater, das man oft als das "Bolschoi - Theater Sibiriens" bezeichnet. Die erste Vorführung fand hier am 12. Mai 1945 statt, wenige Tage nach dem grossen Sieg des russischen Volkes über den Faschismus im Grossen Vaterländischen Krieg.

Die Opern und Balletttruppen des Theaters sind in Russland und im Ausland berühmt.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt, Gemäldegalerie. Ikonensammlung der Moskauer und sibirischen Schule sowie etwa 60 Bilder des russischen Künstlers N. Rerich, Ausflug ins Akademiestädtchen. Bekanntschaft mit den Forschungsinstituten, Treffen mit den Wissenschaftlern, Schiffahrt auf dem Ob, dem grössten Fluss Sibiriens.

Irkutsk

ist eine der ältesten Städte Sibiriens, es liegt an den malerische Ufern des Flusses Angara. Noch 1661 errichteten hier die russischen Kosaken, die Bahnbrecher waren, eine Festung aus Holz, die Irkutsker Ostrog genannt wurde. Mit der Zeit verwandelte sich die Stadt in ein grosses Handelszentrum, das Russland mit der Mongolei und China verband. Hier wurden die grössten Jahrmärkte Sibiriens durchgeführt. Einen Aufschwund erlebte Irkutsk nach dem Bau der Transsibirischen Eisenbahn die Moskau mit Wladiwostok verband, Anfang des 20. Jh.

Heute ist es ein grosses administratives und kulturelles Zentrum. In Irkutsk gibt es zahlreiche Museen und historische Denkmäler, vom besonderen Interesse sind die Meisterwerke der sibirischen Holzarchitektur, die im Stadtkern liegen.
Irkutsk An der südwestlichen Stadtgrenze liegt der internationale Flughafen. Von Irkutsk her kann man einen Ausflug zum Baikalsee dem tiefsten Süsswassersee der Erde (1620 m), antreten. Es besteht die einmalige Möglichkeit, sich an einer richtigen sibirischen Jagd und Fischfang zu beteiligen, man kann nicht nur die Schönheiten Sibiriens bewundern, sondern auch seine Leistungsfähigkeit prüfen.
Die Uferpromenade am Kai ist mit wilden sibirischen Apfelbäumen bewachsen, die im Frühling üppig blühen. Hier wurden denjenigen, die Sibirien entdecken und erschlossen, und dem ersten Kosmonauten der Welt, Juri Gagarin, dessen Namen auch der Kai trägt, Denkmäler errichtet. Man sieht hier das aus dem 18. Jh. stammende und allen Sibiriern bekannte Weisse Haus, das ehemalige Haus des Gouverneurs, heute die Wissenschaftliche Bibliothek. Auf der anderen Strassenseite steht ein Gebäude im mauritanischen Baustil. Das ist das Landeskundemuseum, das unzählige Exponate zur Geschichte, Kultur und Ethnographie der um den Baikalsee lebenden Völker sowie Muster der Flora und Fauna Sibiriens beherbergt.

In Irkutsk sind zwei hölzerne Landhäuser erhalten geblieben, die an die Dekabristen, die ersten russischen Revolutionäre, erinnern, die vom 14. Dezember 1825 auf dem Senatplatz in Petersburg teilgenommen haben. Die Rache des Zaren war grausam: fünf von ihnen wurden gehängt, über 100 Dekabristen wurden nach Sibirien verbannt und mussten hier anschliessend für immer im Exil bleiben. Die meisten verbannten Dekabristen lebten in Dörfern nahe dem Irtysch.
Baikal See Das Haus in dem der Dekabrist Sergej Trubezkoi wohnte, ist das erste Dekabristenmuseum in Russland. Hier versammeln sich häufig Menschen um sich mit neuen Forschungsergebnissen über die Dekabristen vertraut zu machen und Gedichte zu rezitieren.

Im ehemaligen Snamenski - Kloster wurde Jekaterina Trubezkaja bestattet, die als erste ihrem Mann ins Exil gefolgt war und auf Reichtum, Titel und alle hauptstädtischen Bequemlichkeiten verzichtet hatte.
Irkutsk ist heute eines der grössten Zentren der Wissenschaft und Kultur. In der Stadt gibt es eine Universität ( die erste Hochschule in Ostsibirien und im Fernen Osten, die 1917 unmittelbar nach der Grossen Sozialistischen Oktoberrevolution geschaffen wurde ), weitere Hochschulen, das akademische Forschungszentrum, grosse Bibliotheken, eine Abteilung des Schriftsteller- bzw. Künstleerverbandes sowie der Verbände der Filmschaffenden, Journalisten und Architekten.
Baikal See
Baikal See im Winter Dieser einzigartige 65 km von Irkutsk entfernte und 636 km lange, riesige See erstreckt sich in einem ungeheuren Kessel. Seine grösste Breite beträgt 79 km, seine Gesamtfläche - 31 500 km. In der Mitte ist der See 1620 m tief. Somit ist der Baikal der tiefste See der Welt.

Nicht nur seine Dimensionen beeindrucken. Die Vielfalt seiner Flora und Fauna ist höchst erstaunlich: von 1800 am Baikalsee festgestellten Arten von Lebewesen kommen rund 1300 nur hier und sonst nirgends auf der Welt vor.
Diese blaue Perle Sibiriens hat auch eine wunderbare Fassung aus Gebirgszügen, die mit dichtem Taigawald bedeckt sind. Der See und seine Ufer haben tausend Gesichter. Selbst im Winter, wenn die Erde mit tiefem weissen Schnee bedeckt ist, schillert und glänzt der dicke Eispanzer des Baikalsees in allen Regenbogenfarben. Der goldgelbe Sandstrand, die immergrünen buschigen Fichten, die eigenwillig geformten Felsblöcke und vor allem das kristallklare reine Wasser, das man direkt aus dem See schöpfen und trinken kann, locken zahlreiche Touristen aus aller Welt an.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt, Kunstmuseum einer Sammlung aus 250 Gemälden, die vor der Revolution dem Bürgermeister von Irkutsk gehörten, 600 Werke chinesischer Meister sowie Malereien von Poussin, Domenico, Repin und Aiwasowski, Museum der Holzbaukunst, Ausflug in eines der sibirischen Dörfer, Tagesausflug zum Baikalsee, einschl. Bootsfahrt, Ausflug in die Taiga mit Picknick, eintägige Tour mit  der Circumbaikaleisenbahn, eintägiger Ausflug zum Schamanen, eintägiger Ausflug zum burjatischen Dorf Ust-Orda.

Baikal See

Dieser einzigartige 65 km von Irkutsk entfernte und 636 km lange, riesige See erstreckt sich in einem ungeheuren Kessel. Seine grösste Breite beträgt 79 km, seine Gesamtfläche - 31 500 km. In der Mitte ist der See 1620 m tief. Somit ist der Baikal der tiefste See der Welt.

Nicht nur seine Dimensionen beeindrucken. Die Vielfalt seiner Flora und Fauna ist höchst erstaunlich: von 1800 am Baikalsee festgestellten Arten von Lebewesen kommen rund 1300 nur hier und sonst nirgends auf der Welt vor.
Diese blaue Perle Sibiriens hat auch eine wunderbare Fassung aus Gebirgszügen, die mit dichtem Taigawald bedeckt sind. Der See und seine Ufer haben tausend Gesichter. Selbst im Winter, wenn die Erde mit tiefem weissen Schnee bedeckt ist, schillert und glänzt der dicke Eispanzer des Baikalsees in allen Regenbogenfarben. Der goldgelbe Sandstrand, die immergrünen buschigen Fichten, die eigenwillig geformten Felsblöcke und vor allem das kristallklare reine Wasser, das man direkt aus dem See schöpfen und trinken kann, locken zahlreiche Touristen aus aller Welt an.

Exkursionen und Ausflüge

Wandertour auf dem Baikalufer entlang (21 km, 17 km)

Ulan Ude

ist die Hauptstadt Burjatiens im nördlichen Teil Ostsibiriens. Eine sehr schöne und moderne Stadt, ein Zentrum der Wissenschaft und Kultur. In der Stadt gibt es Theater, eine Philharmonie. Das Burjatski Theater, der Chor und das Tanzensemble sind weit über die Grenzen Sibiriens bekannt. Hier befindet sich eine Filiale des Sibirischen Abteilung der Akademie der Wissenschaften. Viele wertvolle Bilder sind in der Gemäldegalerie zu sehen.

25 km von Ulan Ude entfernt liegt das einzige Zentrum des Buddhismus in Russland, das Kloster Dazan.

Eine günstige geographische Lage (internationaler Flughafen, Transsibirische Eisenbahn) trägt zu der Entwicklung des Tourismus bei.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt, Besichtigung des Freilichtmuseums, in dem jährlich Folklorefeste veranstaltet werden, Sampilow Museum für Bildende Künste (moderne burjatische Maler, Kunsthandwerk), Ausflug nach Dazan (Kloster).

Khabarovsk

ist die grösste Stadt im Fernen Osten Russlands und liegt am rechten Ufer des Amur Flusses. Die Stadt wurde 1858 als militärische Festung gegründet und zu Ehren des russischen Forschungsreisenden Jerofej Khabarov benannt, der im 17. Jh. als einer der ersten in dieser entfernten Region weilte. Sein Denkmal steht am Bahnhofplatz.
Khabarovsk Heute ist auf dem Wege von Asien nach Europa Khabarovsk das administrative, industrielle und kulturelle Zentrum des Fernen Ostens mit internationalem Flughafen.
Hier befinden sich mehrere wissenschaftliche Zentren, wie u.a. ein Institut für Ozeanographie.
Die in Grün gebettete Stadt aus weissem Stein zeichnet sich durch unwiederholbare Züge aus. Ihre Strassen ziehen sich über die Rücken langgezogener Hügel, die zum Amur hinstreben. Die Strassen muten wie Wogen an, die von einem Hügel zum anderen rollen.

Khabarovsk mit seinem pulsierenden Kulturleben ist auch eines der Hauptzentren des fernöstlichen Maschinenbaus. Es hat einige Hochschulen, Theater, ein Fernseh- und Rundfunkzentrum.

Die reiche Exposition des Heimatkundemuseums gibt Aufschluss über die Natur und die Pflanzenwelt des Fernen Ostens sowie über die Geschichte der Völker des Amurgebietes und der Erschliessung des Fernen Ostens durch die Russen.

Im Kunstmuseum sind die altrussische Ikonenkunst, die russische Kunst vom 18. bis zum Anfang des 20. Jh., die russische und die angewandte Kunst der kleinen Völkerschaften des fernen Ostens vertreten.

Der berühmte riesige Amurfelsen am Ufer des Stromes wird gern von den Chabarovskern aufgesucht. Von hier aus eröffnet sich das majestätische Panorama der Amurweiten, der bläulich schimmernden Gebirgskonturen sowie der unendlichen Steppen jenseits des Stromes.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt Besichtigung des Botanischen Gartens mit über 1300 Baum- und anderen Pflanzenarten des Fernen Ostens auf einer Fläche von 11500 Hektar, Kunstmuseum mit Ikonen, Gemälden von Repin, Schischkin, Lewitan, sowie westeuropäischer Meister wie Rembrandt. Rubens. Monet und chinesischer und japanischer Meister, Fahrt mit dem Schiff auf dem Amur, Heimatmuseum, 1894 gegründet.

Nachodka

Die Stadt Nachodka - eine der grössten Hafenstädte im Fernen Osten ist verhältnismässig jung.

1859 führten Seeleute auf einer russischen Korvette hydrographische Untersuchungen im Japanischen Meer durch. Diese ruhige Bucht mit günstigen Anlegestellen hat ihre Aufmerksamkeit angezogen. Es war ein richtiger Fund und hier hat man einen Hafen errichtet, der Nachodka (Fund) genannt wurde.

Nachodka ist ein internationaler Hafen, den Schiffe aus vielen Ländern der Erde anlaufen. Hierher werden mit dem Trassib - Express verschiedene Güter und Frachten befördert.

Die Güter legen 13 000 km zurück und das ist der kürzeste Weg von Asien nach Europa.

Wladiwostok

ist die grösste Hafenstadt des russischen Fernen Ostens, ein administratives, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum.

Die Stadt entstand 1860, als das russische Militärschiff "Manshur" in der Bucht "Solotoj Rog" (Goldenes Horn) anlegte und am Nordufer der Bucht ein Stützpunkt errichtet wurde.

Von Anfang an bestimmte das Meer das Schicksal der Stadt als Vorposten an der Küste des Stillen Ozeans. Innerhalb von 20 Jahren verwandelte er sich in eine Stadt und entwickelte sich zur Hafenstadt.

Als die Transsibirische Eisenbahn gebaut wurde (die östliche Strecke) begann sich die Stadt rasch zu entwickeln.

Der Hauptindustriezweig im Gebiet sind die Werfen zur Schiffsreparatur, z. B. das grösste Werk - Dalsawod. Eine führende Rolle in der Wirtschaft des Gebietes spielt die Fischindustrie; hier ist der Stützpunkt der Wal-, Krabben- Fischfangflotte.

In der Stadt gibt es Museen und Theater. Die Staatliche Universität und mehrere Hochschulen bilden Fachleute in verschiedenen Berufen aus. Ausserdem befinden sich hier die Newelski - Marineoffiziersschule und Makarow - Offiziersschule.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt, Stadtrundfahrt "Wladiwostok bei Abend", Militärhistorisches Museum der Pazifikflotte, Marinemuseum. Die jahrhundertealte Geschichte der Seeschiffahrt im Pazifik, Gemäldegalerie. Eine einmalige Sammlung der russischen, sowjetischen und ausländischen Malerei; Graphiken, Skulpturen. Den Schwerpunkt bilden die Werke der einheimischen Maler. Botanischer Garten des Wissenschaftszentrums der Akademie der Wissenschaften Russlands, der 170 ha Waldfläche in Anspruch nimmt. Hier befindet sich die Pflanzenschule, wo Tausende von Pflanzarten und - sorten gezüchtet werden. Über dreihundert botanische Gärten der Welt beziehen von hier Saatgut der fernöstlichen Flora. Seefahrt, Eintägige Reise in die Stadt Nachodka.