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Murmansk

ist eine Stadt hinter dem Polarkreis. Von Mitte Mai bis Juli herrscht hier der Polarsommer, in dem die Sonne nicht untergeht. Von Dezember bis Mitte Januar herrscht hier Polarnacht, wenn der Himmel nur von den Sternen und vom Nordlicht beleuchtet wird. Der erste Tag des Sonnenaufgangs nach der Polarnacht hielt man seit den alten Zeiten für ein Fest.

In dieser Zeit werden Volksfeste und exotische Wettkämpfe in nationalen Sportarten durchgeführt. Um diese Zeit (Ende März - Anfällig April) wird in Murmansk das Fest der Völker des Nordens veranstaltet, auf dem den Touristen ein interessantes Sport- und Unterhaltungsprogramm geboten wird: Wettkämpfe der Rentierzüchter, Winterschwimmen, Eissegeln, Biathlon, Skilauf sowie nationale Lieder und Tänze der Einwohner.

Murmansk ist ein grosser eisfreier Seehafen - Anfangspunkt des Nördlichen Seeweges, der den Europäischen Teil das Landes mit den schwer zugänglichen Gebieten Sibiriens und des Fernen Ostens verbindet.

Während des 2. Weltkrieges wurden durch diesen Hafen Güter aus den USA, England und Kanada befördert.

Nicht weit von Murmansk liegt eine alte Stadt der Ureinwohner dieses Gebietes - Kola, die im 13. Jh. gegründet wurde und die man besichtigen kann, bei einer Durchreise in der Kolabucht.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt, Heimatmuseum, Kunstmuseum, Fahrt mit einem Motorschiff, Besuch einer Rentierzucht. Die Touristen lernen Sitten und Bräuche der Rentierzüchter kennen. Verkostung von Speisen der örtlichen Küche.

Wologda

ist das Zentrum des Wologdaer Gebietes im Nordwesten Russlands. Die Stadt wurde 1147 gegründet. Wologda heisst "die Helle, Klare".

15.-16. Jh. wurde Wologda zum wichtigen Transitpunkt der Handelsstrassen, die die zentrale Region mit den russischen Ländern im Norden, mit Westeuropa sowie mit dem Ural und Sibirien verbanden. Die Stadt verfügt über einen Hafen am gleichnamigen Fluss.

Zu jener Zeit wurden mächtige Befestigungseinrichtungen und Gotteshäuser errichtet, hervorragende Werke der Literatur, Malerei, der angewandten Kunst geschaffen. Die Stadt war kulturelle Schatzkammer des Russischen Nordens.

Hier befinden sich heute noch viele mit Schnitzereien - "Holz Spitzen" - verzierte Holzhäuser. Besonders interessant ist die Kirchenarchitektur mit der Sophien - Kathedrale, der Auferstehungskathedrale, dem Heiland - Priluzki - Kloster.

Diese Stadt ist die Heimat der berühmten Wologdaer Spitzen. Denkmäler der alten Baukunst und Malerei sind im Dorf Ferapontowo und in der Stadt Weliki Ustjug vertreten.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt "Die Stadt der 8. Jahrhunderte", Gemäldegalerie, Malerei, Plastik Graphik, Heimatmuseum. Geschichte der Stadt von ihrer Entstehung bis zum heutigen Tag; es sind auch Muster der Flora und Fauna vertreten, Heiland - Priluzki - Kloster, eines der grössten Architekturensembles des Russischen Nordens. Das Kloster liegt am Ufer der Wologda, Besuch der Kirche "Geburt der Gottesmutter", der Sonntagsschule, Ausstellung "Altrussische Malerei des 12.-19. Jh." Die Perle dieser Sammlung ist die Ikone "Podtubenskaja Gottesmutter" (14. Jh.) Ausstellung "Silber des 17.-19. Jh.". Die Sammlung besteht aus Exponaten aus Kirchen und Klöstern. Museum der Stickerei Ausstellung "Die Welt vergessener Dinge". Die Exposition berichtet über den Alltag einer Adelsfamilie des 19. Jh., Dampferfahrt "Architektonische Denkmäler der Wologda - Uferstrasse", eintägige Reise nach Weliki Ustjug. Besichtigung des Dreifaltigkeits - Gleden - Klosters, der Prokopius - Kathedrale, der Nikolaus - Kirche, des Michael - Erzengel - Klosters.