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Pjatigorsk

Die Stadt Pjatigorsk ist mit ihren Mineralbrunnen einer der ältesten Badeorte Russlands. Am linken Ufer des Flusses Podkumok gelegen und von Bergen des Kaukasusgebirges umgeben ist Pjatigorsk ausserordentlich malerisch.

Der grösste Berg ist der Elbrus mit seinen zwei Gipfeln (5.642 m). Der Name der Stadt steht im Zusammenhang mit 5 Bergspitzen, die die Stadt umgeben: Lyssaja Gora (758 m), Maschuk (994 m), Smejka (994 m), Bestau (aus dem Türkischen übersetzt, "Fünf Hügel") und Shelesnaja Gora (854 m).
Pjatigorsk Der Hauptteil der Stadt liegt an den südlichen und südwestlichen Hängen des Berges Maschuk. Hier gibt es mehr als 50 Mineralwasserquellen mit Temperaturen von 140°C bis 600°C. Die meisten davon liegen am Fusse des Berges, die anderen im Kurort Prowal, am Südhang.

Hier werden Erkrankungen des Nervensystems, der Bewegungsorgane, Haut- und Frauenkrankheiten, Verdauungs- und Stoffwechselstörungen behandelt.
In Pjatigorsk gibt es zahlreiche Natur-, historische-, kulturelle so wie architektonische Sehenswürdigkeiten, ein Heimatkundemuseum und eine Kruortausstellung. Von besonderem Interesse sind Stätten, die mit dem Aufenthalt des grossen russischen Dichters M. J. Lermontow in Kaukasien verbunden sind. M. J. Lermontow lebte in dieser Stadt und starb hier beim Duell.

Die Gäste von Pjatigorsk können das Tersker - Gestüt, wo die Araber gezüchtet werden, die Zentren des Bergtourismus und Alpinismus Teberda, Dombai(225 km) und das Vorgebirge des Elbrus (175 km) sowie die Kurorte Kislowodsk (49 km), Jessentuki (25 km) und Shelesnowodsk (25 km) besuchen.

 Exkursionen

Stadtrundfahrt, Pjatigorsk von Lermontow (Wanderung,), Lermontow - Museum, Museumsreservat von Lermontow (zu Fuss 2 Std.).

Eintägige Reisen in die Städte der Region
Shelesnowodsk, Jessentuki, Kislowodsk Dombai Region am Elbrus Besuch eines Gestüts von Tersker Trabern.

Kislowodsk

liegt im Nordkaukasus im Süden des Stawropol - Gebietes 822 m über dem Meeresspiegel in einem Gebirgstal, überquert durch zwei Flüsse - Olchowka und Berjosowka. Die Stadt wird durch eine Gebirgskette (800 bis 1000 m hoch) von allen Seiten geschützt. Dadurch liegt die Stadt sehr wettergünstig. Ende Sommer und Anfang Herbst sind die beste Reisezeit. Der Winter ist mild, es gibt mehr Sonnentage als in Davos und nur 60 bis 70 Regentage pro Jahr. In der Umgebung befinden sich zahlreiche malerische Bergterrassen mit Höhlen.

Kislowodsk ist ein wichtiger balneologischer und klimatischer Kurort. Die wichtigsten Heilfaktoren sind das günstige Klima und das Mineralwasser. In Kislowodsk gibt es 7 Mineralwasserquellen. Die berühmteste davon ist "Narsan". Sie nimmt den ersten Platz in der Welt unter den kohlenstoffhaltigen Quellen ein. Das Mineralwasser wird auch "Heldengetränk" genannt.
Kislowodsk Im Kurort werden Herz- und Gefässerkrankungen sowie Erkrankungen des Nervensystems und der Atemorgane behandelt.

In der Stadt und deren Umgebung gibt es viele Natursehenswürdigkeiten: Rote und Graue Steine, "Lufttempel", Blaue Berge, geheimnisvolle Grotten und Höhlen im Tal des Flusses Podkumok und vieles mehr. Die Hauptsehenswürdigkeit des Kurortes ist der riesige Park, wo die Narsan Quellen emporschiessen. Durch die schönsten Teile des Parks führen speziell angelegte Wege von fast 70 km Länge.
Die Gäste von Kislowodsk können die Wohnstätte des russischen Malers Jaroschenko, das Museum der Geschichte und Entwicklung der Kosmonautik, das Museum der Musik und Theaterkunst besuchen sowie historische und Kulturdenkmäler besichtigen, Ausflüge in die Berge des Kaukasus machen.

Die Touristen können die naheliegenden Kurortstädte Pjatigorsk, Jessentuki besuchen, Fahrten zum Fusse des Elbrus mit der Seilbahn unternehmen sowie Dombai und das Teberda Naturschutzgebiet besuchen.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt, Wanderung durch den Stadtpark zu den Bergen "Maloje Sedlo" und "Bolschoje Sedlo" (Kleiner Sattel und Grosser Sattel), Eintägige Ausflüge ins Gebirge.

Krasnodar

liegt am rechten hohen Ufer des Kuban - Flusses, der durch das Tal fliesst. Dieser Ort gehört zu den schönsten landschaftlichen Gebieten und wird "Perle Russlands" genannt. Die Stadt wurde von Katharina II. 1793 als Siedlung und Festung der Kosaken zum Zweck der Verteidigung der südlichen Grenzen Russlands gegründet.

Krasnodar stand im Mittelpunkt der Revolution 1905 und des Bürgerkrieges. An diese Zeit erinnert ein Denkmal für die Gefallenen.
Krasnodar Heute ist Krasnodar das administrative, industrielle, kulturelle und wissenschaftliches Zentrum des gleichnamigen Gebietes das auch oft nach dem wichtigen Fluss dieser Region "Kuban" genannt wird.

Hier werden vor allem Getreide, Zuckerrüben, Sonnenblumen, Reis, Gemüse und Weintrauben angebaut. Die einheimische Industrie ist durch Maschinenbau, Messgerätebau, Chemie-, Textil-, Nahrungsmittelindustriebetriebe vertreten.
Zwei warme Meere, das Schwarze und das Asowsche Meer, ziehen viele Urlauber in diese Gegend. Das Klima ist gemässigt kontinental. Durchschnittstemperaturen im Januar -2°C, Juli +23°C.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt, Staatsmuseum für Geschichte und Archäologie, Lunatscharski - Kunstmuseum, Schiffahrt den Kuban - Fluss entlang (mit dem Tragflügelboot, Eintägiger Ausflug nach Noworossisk (150 km von der Stadt entfernt), Besuch von Abrau - Durso mit Weinprobe.

Rostow am Don

liegt im Süden Russlands am rechten Ufer des Don, 48 km vom Asowschen Meer entfernt. Im 18. Jh. bauten die Kosaken eine Festung zum Schutze vor türkischen Überfällen. Sie wurde zu Ehren des Heiligen Dmitri "Rostowski" genannt.

Heute ist es ein geschäftlicher und ökonomischer Zentrum des Gebietes, einer der Getreidespeicher Russlands, Tor zum Kaukasus und der grösste Hafen am Wolga - Don - Kanal.

Die Industrielle Entwicklung begann Mitte des 19. Jh. und heute gibt es in de Stadt Betriebe der Tabak-, Genussmittel - und Schuhindustrie, sowie Textilbetriebe, Flugzeug- und Schiffbaubetriebe.

Rostow am Don ist wichtiger Weinproduzent, eine von den bekanntesten Sorten ist des Roten Sektes.

Rostow am Don ist eine Stadt der Parks und Gärten. Am Rande der Stadt liegt der wunderbare Botanische Garten mit einer reichen Sammlung seltener Pflanzen.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt, Heimatmuseum, Museum für Bildende Künste, Rostower Rennplatz, Museum der Donkosaken, die Stadt Asow (46 km), die Stadt Taganrog (80 km), Denkmalschutzgebiet Tanais, die Stadt Starotscherkassk mit Besuch des Museums der Geschichte der Donkosaken, Schiffsreise auf dem Don, Weinverkostung.

Wolgograd

wurde 1589 gegründet. Diese Festung schützte Russland vor den Nomaden aus dem Süden. Die ursprüngliche Bezeichnung der Stadt ist Zarizyn, aus dem Tatarischen "sari tschin" (gelber Sand) abgeleitet.

Mitte des I9. Jh. wurde Zarizyn zu einem wichtigen Handelszentrum, vor allem als Zentrum der Ölförderung aus Baku. Im Bürgerkrieg gab es hier starke Kämpfe, denn die Stadt befand sich an der Kreuzung der Transportwege von Lebensmitteln vom Süden des Landes nach Moskau und Petrograd.

1925 wurde Zarizyn in Stalingrad umbenannt. Während des 2. Weltkrieges fand hier die legendäre Stalingrader Schlacht statt, die mit der Niederlage der Hitlerarmee unter Generalfeldmarschall Paulus endete.

1961 wurde die Stadt in Wolgograd umbenannt. Die Stadt erstreckt sich über mehr als 70 km am rechten Ufer der Wolga in einer Breite von etwa 10 km. Hier ist das administrative und wirtschaftliche Zentrum der unteren Wolga, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt zählt die Wolga und die Gedenkstätte der Schlacht von Stalingrad (Mamaew - Hügel).

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt, Stadtrundfahrt mit der Besichtigung des Mamaew - Hügels, Ausstellung altrussischer Malerei, Fresken der Sophien - Kathedrale, Panorama der Schlacht von Stalingrad, Heimatkundemuseum, Museum der Bildenden Künste, Schiffahrt auf der Wolga.

Samara

Die Stadt erstreckt sich über 50 km am linken Ufer der Wolga, an der Mündung des Flusses Samara in die Wolga. Samara wurde 1586 als eine Festung gegründet. Die günstige Lage wirkte sich positiv auf seinen raschen Wachstum als Handelsmittelpunkt und Industriezentrum aus.

Ende 19. Jh. nannte man Samara das russische Chicago. In der gut erhaltenen Stadtmitte gibt es so gut wie keine zwei ähnlichen Gebäude. Hier stehen schöne Beispiele der Industriearchitektur des 19. Jh.

Im 2 Weltkrieg war Samara (Kuibyschew) die zweite Hauptstadt Russlands. Hierher wurden viele staatliche und Parteiinstitutionen, über 100 Rüstungsbetriebe evakuiert. Für Stalin wurde ein Bunker errichtet, den er nie besuchte.

Heute ist Samara ein grosses wissenschaftliches und kulturelles Zentrum, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt des Landes. In der Stadt befindet sich die erste Süsswarenfabrik in Europa, eine Brauerei aus dem 19. Jahrhundert. Hier befindet sich auch Filiale der Akademie der Wissenschaften ( Physik - Abt.), Dutzende von Projekt- und Forschungsinstituten, 9 Hochschulen und eine Universität.

Einmalig ist die reiche Natur der Samarer Region. Die Shiguli Berge (200 bis 350 m hoch) sind die ältesten der Wolga - Region. Im Naturschutzpark finden sich viele Urpflanzen und Tiere.

Felsen und Schluchten, Urwälder, alte Hügel beeinflussten den grossen Maler Repin. Mit seinem Freund Wassiliew malte er das berühmte Bild "Treiber an der Wolga". Hier weilte auch Lew Tolstoi mehrere Sommer auf seinem Landgut. 4 Jahre lang lebte hier V. I. Lenin.

Nicht weit von Samara liegt der Kurort Sergiew Mineralbrunnen, wo u.a. Moorbäder angewandt werden.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt: Samara als Industriezentrum der Wolga - Region. Die Führung macht mit der Geschichte von Samara von den Zeiten Iwan des Schrecklichen bis zum ersten Weltkrieg bekannt, "Bunker von Joseph Stalin". Der Bunker wurde 1942 für den Generalstab errichtet, "Shiguli - Reise" - Schiff- und Busreise um die Samara - Halbinsel. Route: Samara - Anlegeplatz Perewoloki (Schiff) - Shiguli Reservat - Berg Strelnaja - Anlegeplatz Solnoje (Bus) - Samara (Schiff).