Diese Stadt ist eines der populärsten Zentren Russlands, sie wird von der UNESCO zu den "World Heritage Sites" gezählt. Wladimir liegt im Zentrum des Europäischen Russlands an den Ufern der Kljasma und des Lybed, 186 km von Moskau entfernt, auf der beliebten Touristenroute "Der Goldene Ring".
Wladimir ist eine der ältesten russischen Städte, es wurde 1108 vom Fürsten Wladimir Monomach gegründet. Im 17.-18 Jh. hatte Wladimir führende Positionen im nordöstlichen Russland, es war ein wichtiges Zentrum von Politik, Handel und Handwerk.
Das architektonische Ensemble der alten Stadtbauten entstand im 16.-17. Jh. Es sind jedoch auch ältere Bauwerke erhalten geblieben, darunter die im 12. Jh. gebaute Uspenije - (Mariä - Himmelfahrts-) Kathedrale, in welcher Restaurateure Fresken des berühmten russischen Malers Andrej Rubljow wiederhergestellt haben. Zu den Denkmälern des 12. Jh. gehören ebenfalls die Demetrius - Kathedrale mit dem prunkvollen Interieur und den einzigartigen Steinschnitzereien, und eines der bekanntesten Denkmäler altrussischer Baukunst, das Goldene Tor, gleichzeitig Festung und Stadttor für die festliche Einfahrt in die Metropole.
Der aus weissem Stein errichtete Palast des Fürsten von Wladimir, Andrej Bogoljubski, erstreckt sich auf einem hohen Hügel, 10 km von Wladimir entfernt. Ein wunderbarer Platz, von dem aus das malerische Panorama der russischen Natur zu bewundern ist. Auf diesem Hintergrund schwebt über die Wiesen und Weiden die zierliche Pokrow - Kirche an der Nerl wie ein weisser Schwan.
Das moderne Wladimir ist ein administratives, kulturelles Zentrum. Hier wird Handwerk gepflegt und gefördert. Die Siedlung Mstera ist ein Zentrum der Lackminiaturen und der Stickerei.
Das grösste Reichtum des Gebietes sind Wälder, die die Hälfte seines Territoriums bedecken. Über wunderbare Denkmäler des Altertums verfügt die Stadt Susdal, 18 km von Wladimir entfernt.
Exkursionen und Ausflüge
Stadtrundfahrt (3 Std.), Besuch der Gemäldegalerie (1 Std.), Reise zur Stadt Gus - Chrustalny mit Besichtigung des Museums, in dem eine Sammlung von Erzeugnissen hiesiger Glas- und Kristallfabriken (18.- 20. Jh.) ausgestellt ist.