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Kiew

die Hauptstadt der Ukraine liegt an den grünen Ufern des mächtigen Dneprs. Die erste Erwähnung Kiews in den alten Chroniken geht auf das 6. Jh. zurück. Nach 3. Jh. wurde Kiew zur Hauptstadt des Feudalstaates Kiewer Russ.

Der schnelle Aufschwung der Stadt war durch ihre günstige Lage auf den Handelswegen bedingt. 1240 wurde die Stadt von dem riesigen Heer des Khans Baty zerstört. Danach blieb Kiew im Laufe von 400 Jahren unter seinem Joch. Im 17. Jh. beginnt die schnelle Entwicklung der Stadt.
Das moderne Kiew ist von eigentümlich schöner Architektur. Die Stadt ist stolz auf Denkmäler wie das Kiewer Höhlenkloster (11. - 19. Jh.), das erste christliche Kloster in Russland, sowie das einzigartige Architekturdenkmal Sophien Kathedrale (11. Jh.) mit ihren seltenen und feinen Fresken und Mosaiken. In der Kathedrale ist der Fürst Jaroslaw der Weise beigesetzt. Ohne Zweifel von grossem Interesse sind solche Architekturdenkmäler wie das Goldene Tor (11. Jh.), die Michael Kirche (11. Jh.), der Marien Palast (17. Jh.) und viele andere Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Bogdan Khmelnizki Denkmal Es lohnt sich, der Hauptstrasse von Kiew Krestschatik entlang zu fahren und dann den höchsten Punkt der Stadt - die Wladimir - Hügel (Wladimirskaja Gorka) - zu besteigen, von wo man eine schöne Rundsicht über den Dnepr und den modernen Teil der Stadt hat.
Denjenigen, die einen interessanten Abend verbringen möchten, stehen je nach Wahl die Oper, einige Schauspielhäuser, das Operettentheater und der Zirkus zur Verfügung. Man kann auch einen Spaziergang durch das gastfreundliche Kiew machen.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Sophien Kathedrale (11. Jh.), des Kiewer Höhlenklosters (11.-19. Jh.) und der Andreas Kirche (17. Jh.),das Staatliche Museum für Ukrainische Geschichte, mit mehr als 500.000 Exponaten, die über die Geschichte der Ukraine berichten, das Staatliche Museum für Russische Kunst, mit Werken russischer Meister seit dem 12. Jh., darunter eine wunderschöne Sammlung alter russischer Ikonen Reise nach Tschernigow (39 km; 10 Std.), Dnepr - Bootsfahrt.

Dnepropetrowsk

ist eine der grössten Städte der Ukraine mit mehr als 1 Mio. Einwohnern. Die Stadt liegt an den beiden Ufern des Dnepr Flusses im südwestlichen Teil der Ukraine.

Die Stadt wurde 1776 in der Zeit von Katharina II. gegründet, und zu Ehren der Zarin wurde sie Jekaterinoslaw genannt. Aus einer kleinen Provinzstadt entwickelte sie sich durch den Bau der Eisenbahn, die sie mit Donezk - und Kriworoshski - Kohlenrevieren verband, zum Zentrum der Metallurgie.

Archäologische Funde zeugen davon, dass Menschen schon im Altertum auf diesem Territorium lebten. Dazu trugen die günstigen Naturbedingungen bei, wie auch die Tatsache, dass sich hier Wasser- und Landwege kreuzten. In der Stadt sind viele Baudenkmäler erhalten geblieben.

 Exkursionen

Stadtrundfahrt, Rundgang durch den Schewtschenko - Park mit Besichtigung des Aquariums, Historisches Museum, Kunstmuseum.

Lwow

liegt im Südwesten der Ukraine, im hügeligen Gebiet der Wolhynisch - Podolischen Platte.

Lwow ist eine der ältesten und eigentümlichsten Städte der Ukraine. Die Stadt wurde vom Fürsten Danila Romanowitsch 1256 gegründet und nach seinem Sohn Leo benannt. Die Löwen sind auf dem Wappen der Stadt und auf den Fassaden vieler Häuser der Stadt dargestellt.
Lwow Kurz nach der Gründung wurde die Stadt zum wichtigen Handelszentrum zwischen dem Schwarzen Meer und der Ostsee. Lwow erlebte in seiner langen Geschichte viele Kriege und Belagerungen.

Das kulturelle Leben von Lwow ist mit 5 Theatern, Philharmonie, Trembita - Kapelle sehr lebendig.

Das eigentümliche Gesicht der Stadt wird geprägt durch die originelle Architektur der mittelalterlichen Altstadt, eine Anzahl architektonischer und historischer Denkmäler, moderne Bauten und viele Grünanlagen.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt, Historisches Museum der Geschichte der westlichen Gebiete der Ukraine, Gemäldegalerie, gegründet 1907, mit einer reichen Sammlung an Kunstwerken, Museum für Ukrainische Kunst. Die Ausstellung vermittelt eine Vorstellung über die Geschichte der Entwicklung der ukrainischen Kunst im Laufe der Jahrhunderte, Museum der Volksbaukunst und des Alltags. Verfügt über eine reiche Sammlung der Holzbaukunst und von Gegenständen des täglichen Lebens, Busreise in die Karpaten mit Picknick im Gebirge.

Odessa

wurde 1794 vom Feldherrn A. W. Suworow an Stelle der türkischen Festung Chadshibej gegründet. Zahlreiche Baudenkmäler und herrliche Gebäudeensembles der Stadt zeugen von der Zeit des Klassizismus. Im Stadtzentrum finden Sie die wunderschönen Gebäude der Oper, der Philharmonie sowie das Ensemble des Primorski Boulevards und die bekannte Potjomkin Treppe.

Bemerkenswert sind die Museen der Stadt: das Historische und Heimatkundemuseum, das Museum der Seeschiffahrt, das Museum für westliche und orientalische Kunst.
Opernhaus Odessa die Stadt der Sonne und der Kastanienbäume, wird häufig als "das Seetor der Ukraine" bezeichnet.

Den Hafen von Odessa laufen Schiffe aus über 100 Ländern der Welt an.
Odessa ist ein Juwel im Süden der Ukraine, Schwarzmeerkurort und Touristenzentrum. Das gesunde Klima, das Meer locken viele Urlauber und Touristen hierher. Ausserhalb der Stadt erstrecken sich Weinberge. Ausserhalb der Stadt erstrecken sich die Plantagen, auf denen grossflächig Weintrauben angebaut und verarbeitet werden.

 Exkursionen und Ausflüge

Stadtrundfahrt, Museum der Westlichen und Orientalischen Kunst. Das Museum zeigt Ausstellungen antiker europäischer und orientalischer Kunst. Kunstmuseum. Hier gibt es Gemäldesammlungen der ukrainischen und russischen Maler vom 18. Jh. bis heute, Archäologisches Museum. Es beherbergt die einzige Sammlung der Ukraine aus Altägypten. Hier besichtigen Sie Exponate der Juwelierkunst der Skythen, Griechen und der Slawen, Tagesausflug in die Belgorod - Dnestrowski - Festung.

Jalta

wird die Perle der Südküste der Krim genannt. Sonnenüberflutete Strände, ein leises Rauschen des Meeres, von üppigem Grün umgebene Gebäude, Hotels, Pensionen und Sanatorien: das alles ist Jalta.

Jalta ist eine der Schutzreservate auf der Krim mit einmaligen Wetterbedingungen und reicher Natur. Das milde subtropische Klima, die heilsame Trockenheit der Luft und die lange Badesaison haben besondere Anziehungskraft auf Erholungssuchende.
"Schwalbennest" Das Krimgebirge schützt dieses Gebiet vor dem Nordwind. Die Durchschnittstemperatur im Sommer beträgt +26°C, im Winter +4°C. Die schöne Landschaft wird durch viele archäologische, historische und architektonische Sehenswürdigkeiten ergänzt.

Jalta liegt auf historischem Boden und blickt auf eine ereignisreiche Geschichte zurück. Nahe der Stadt haben die Archäologen Gegenstände aus der Stein- und Bronzezeit gefunden.
Die alten Griechen gründeten eine Siedlung mit dem Namen Jalta (d. h. Ufer) an der Schwarzmeerküste. Die erste schriftliche Erwähnung der Stadt geht auf das 12. Jh. zurück, als ein arabischer Geograph Jalta als Hafen und Fischersiedlung beschrieb.

In der Zeit vom 15. bis zum 18. Jh. gehörte Jalta zum Osmanischen Reich, danach ging es in russischen Besitz über.

Die von Gärten umgebene Siedlung entwickelte sich schnell und erhielt 1837 das Stadtrecht. Bald darauf wurde hier die populäre Kurortzone gegründet.

Im Februar 1945 fand in Jalta die historische Krim Konferenz der Regierungschefs der alliierten Mächte der Antihitlerkoalition ( UdSSR, USA und Grossbritannien ) statt. Sie tagte im Grossen Palast von Liwadia, in dem sich heute ein Sanatorium, ein Museum für Geschichte und eine Bildergalerie befinden.

Jalta bietet seinen Gästen die vielfältigsten Eindrücke. Die Stadt und ihre Umgebung können zu Fuss, aber auch per Auto, Bus, mit Motorboten oder Tragflügelschiffen besichtigt werden.

 Ausflüge und Exkursionen

Stadtrundfahrt (3 Std.), Museum des Schriftstellers A. P. Tschechow (3 Std.), Park "Massandra" (3 Std.), Historisches Museum (1 Std.), Ausflug die südliche Krimküste entlang mit Besichtigung des Liwadija Palastes, der Sommerresidenz der russischen Zaren sowie des Alupka Palastes (5 Std.), Eine Reise nach Bachtschissaraj (24 km) mit Besichtigung des Palastes von Bachtschissaraj (16. Jh.) der Ex - Residenz der Krim Khans (11 Std.), Bootsfahrt zum Ort Schwalbennest (2 Std.).